Am frühen Sonntagmorgen (12.7.) verletzten vier Neonazis einen 22jähirgen Neuköllner am S-Bhf. Frankfurter Allee lebensgefährlich. Die Neonazis pöbelten willkürlich Passanten an, die sich im Gang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee befanden. Schlugen und traten um sich. Bis sie letztlich in dem 22-jährigen linken Jugendlichen, der auf dem Weg zur S-Bahn war, ihr Opfer fanden. Auf diesen prügelten die vier Männer so lange ein, bis er das Bewusstsein verlor. Aus diesem Anlass wird am kommenden Samstag eine große Bündnis-Demonstration gegen Nazi-Terror in Friedrichshain stattfinden. Kommt alle!
Antifa-Demo: Sa. 18. Juli 2009 | 18.00 Uhr | Bersarin Platz | Friedrichshain
Soliparty für den Angegriffenen : Sa. 24.Juli | 23.00 Uhr | Köpi |
Köpenickerstr. 137 |Mitte
Geht Flyer Verteilen und plakatieren! Druckt euch die Vorlagen aus oder
holt euch (ab Di.) Material an folgenden Orten:
Kreuzberg: Red Stuff, Waldemarstr. 110
Prenzlauer Berg: Buchladen Schwarze Risse, Kastanienallee 85
# Aufruf:
http://de.indymedia.org/2009/07/256035.shtml
# Web-Flyer (für Homepages):
http://media.de.indymedia.org/images/2009/07/256036.jpg
Megaspreeparade ‘Die Zeit ist reif!’ am Sa., 11.Juli, 16 Uhr Oranienplatz
Mit der Megaspreeparade soll gegen eine an Unternehmensinteressen und Vermögenden orientierte Stadtentwicklung protestiert werden, die mit einer unsozialen Politik der Privatisierung dazu beiträgt, die soziale Infrastruktur weiter zu zerstören und die Mieten in innerstädtischen Bezirken so massiv zu steigern, dass weite Teile der BewohnerInnen verdrängt werden. Am Samstag wird daher gleichermaßen ein Zeichen gesetzt gegen diese Gentrifizierung wie auch gegen die Verdrängung der Berliner Sub- und Clubkultur.
http://www.megaspree.de, http://www.myspace.com/megaspree
Die Gruppe Soziale Kämpfe ruft mit zur Teilnahme an der Demo auf:
Berlin frisst ihre Kinder!
Gegen Privatisierung und Betonierung, für eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt
Wir sind ein Bündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden, ClubbetreiberInnen, politischen Gruppen und FreiraumbewohnerInnen, die von den derzeitigen Umstrukturierungsprozessen betroffen sind.
Für den 11. Juli, ein Jahr nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid “Spreeufer für alle” rufen wir zu einer fetten Demo-Parade auf um gegen die Stadtpolitik von oben zu protestieren. Der Krisenverwaltungspolitik und den Stadtentwicklungsstrategien zwischen fadem Historismus und Größenwahn stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht. Mit dem Bürgerentscheid haben wir uns bewusst entschieden gegen eine privatisierte Vermarktung des Spreeufers, für ein öffentliches Spreeufer, das den Bewohnern der Stadt auf mehr als nur zehn Metern frei zugänglich ist und für eine alternative, soziale und ökologische Stadtentwicklung. Und wir wollen, dass diese gemeinsame Entscheidung endlich umgesetzt wird. Wir haben ein Recht auf unsere Stadt und ein Recht darauf, selber zu bestimmen wie wir ein gutes Leben darin führen wollen. Wir sind Megaspree und nicht Mediaspree. Wir sind die Kinder Berlins und wir werden bleiben. (weiterlesen…)
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir möchten Euch alle zum nächsten Treffen des Berliner Bündnisses “Wir zahlen nicht für Eure Krise” einladen.
Gemeinsam wollen wir Strukturen aufzubauen, die es uns erlauben, in die herrschende Krisenpolitik zu intervenieren und mit möglichst vielen Kräften gemeinsam – und/oder getrennt aber mit gemeinsamen Absprachen – handlungsfähig zu werden.
Bei der Aktionskonferenz in Kassel am 27./28.6 wurde beschlossen, einen bundesweiten dezentralen Aktionstag am 17.9 durchzuführen. Es wurde zur Verbindung mit den Streiks der ErzieherInnen und SozialpädagogInnen und solidarischen Unterstützung betrieblicher und gewerkschaftlicher Kämpfe aufgerufen. In Berlin gibt es bereits erste Koordinierungsversuche, um unterschiedliche Akteure zu dem Tag zusammenzubringen.
Wir wollen an diesem Aktionstag unterschiedliche Protest- und Widerstandsformen verbinden, so dass sich möglichst viele Menschen und Gruppen einbringen können – von Kundgebungen vor den ARGen, Betrieb oder Ausländerbehörde über (Straßen-) Blockaden hin zu Besuchen bei Lobbyverbänden und Bankzentralen. Wir wollen die verschiedenen “Krisenthemen”, die unterschiedlichen Folgen sichtbar machen.
So haben sich bei den vergangenen Treffen erste Arbeitsgruppen gebildet, die die Verbindung mit klimapolitischen Gruppen suchen, andere suchen gezielt nach einer Kooperationen mit betrieblichen und gewerkschaftlichen Gruppen und wieder andere setzen den Schwerpunkt auf stadtpolitische Mobilisierungen und Themen. Viele andere Themen sind noch möglich, aber auch die bisher gebildeten Arbeitsgruppen brauchen weitere Ideen und Takraft.
“Die Krise” ist längst nicht vorbei. In den nächsten Monaten werden die Folgen für immer mehr Menschen zu spüren sein. Lasst uns tragfäfige Strukturen in Berlin aufbauen und uns sichtbar im September in die Debatte um eine “andere” Krisenpolitik einmischen!
Infos unter www.kapitalismuskrise.org
DGB-Demo am 16.5 – Aufruf ‘Wir zahlen nicht für eure Krise’ – kommt zu den blauen Transpis + Schildern
Kommt am 16. Mai um 11.00 Uhr an die Südseite des Hauptbahnhofs in Berlin! Dort wird es vorbereitete Schilder (‘Kämpfen statt Verzichten!’, ‘Politischer Streik!’) und die blauen Stangentransparente mit unseren Forderungen geben. Lasst uns damit die ganze Demo durchziehen und an vielen Orten ‘floatend’ sichtbar sein! (weiterlesen…)
Veranstaltung am Donnerstag, 14. Mai um 19 Uhr im Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, Berlin
Der neoliberale Kapitalismus ist an der Wirklichkeit blamiert. Das neoliberale Ende der Geschichte ist vorbei. Doch bislang ist die Krise noch nicht die Stunde der Linken.
Die Demonstrationen am 28.3. in Berlin und Frankfurt waren ein erfolgreicher Auftakt für die Krisenproteste. Wie geht es weiter? Wie kann es gelingen, die offensichtlichen Brüche im neoliberalen Kapitalismus zu nutzen, um Gegen- Macht zum herrschenden Krisenmanagement zu entfalten und Alternativen zum Kapitalismus zu verbreiten?
Auch für die Linke kann es ein ›weiter so‹ nicht geben. Die Verbindung von unterschiedlichen Krisen (wie Klima-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise) und das Scheitern des Neoliberalismus’ stellen die linken Kräfte vor die Herausforderung, sich neu zu erfinden. Gefragt ist eine ›revolutionäre Realpolitik‹ (Rosa Luxemburg), die soziale Kämpfe um Verbesserung der Lebensbedingungen mit einer zu erneuernden sozialistischen Perspektive verbindet.
Beteiligte des Bündnisses vom 28.3. diskutieren über Perspektiven der Proteste: Wie können unterschiedliche soziale Kämpfe wie der geplante Bildungsstreik und Streiks in Betrieben zu einer vielfältigen Bewegung gegen die Folgen der Krise verbunden werden? Wie gehen wir mit den Widersprüchen einer Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Linkspartei, antikapitalistischen Linken um und finden zu gemeinsamen Perspektiven ber Zweckbündnisse hinaus?
Es diskutieren:
Bernd Riexinger ++ Ver.di Stuttgart
Corinna Genschel ++ Kontaktstelle soziale Bewegungen
bei der Linksfraktion
Florian Becker ++ Gruppe Soziale Kämpfe
Tim Laumeyer ++ Antifaschistische Linke Berlin
Eine Veranstaltung der Gruppe Soziale Kämpfe
(www.gruppe-soziale-kaempfe.org)
und der Helle Panke e.V. Rosa Luxemburg Stiftung Berlin
(www.helle-panke.de)
Kommt am 16.5.2009 zu den blauen Transpis + Sprechblasen auf der DGB-Demo »Die Krise heißt Kapitalismus – Globale Solidarität gegen Krise und Standortkonkurrenz«
11.30 Uhr Hauptbahnhof ++ 14 Uhr Siegessäule
Sozialer Ungehorsam und Politischer Streik!
Der Flyer kann hier als pdf heruntergeladen werden
Eine Welt zu gewinnen – Jenseits von Krise, Krieg und Kapitalismus!


Die Gruppe Soziale Kämpfe unterstützt den Aufruf des Regionalbündnisses Nord-Ost für die Demonstrationen am 28. März und ruft zur Teilnahme am antikaptitalistischen Block auf.
So wie es ist, bleibt es nicht!
Mehr Informationen zu den Demos auf www.kapitalismuskrise.org
Entwurf eines Eckpunktepapiers des Berliner Demo-Bündnisses „Linke Alternativen zur Krise des Kapitalismus” (nach Diskussion der Vorbereitungsgruppe vom 2.1.2009)
Das Papier gibt es hier als pdf-Datei
Freitag | 9. Januar 2009 | 19 Uhr
Haus der Demokratie | Greifswalder Str. 4
Wir möchten alle an einer bundesweiten Mobilisierung und Großdemo zum Thema ‚Krise und Alternativen’ interessierten Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen zu dem 2. Vorbereitungstreffen einladen.
Das erste Vorbereitungstreffen fand am 11.12 in Berlin statt, es beteiligten sich ca. Personen von über 30 Organisationen und Initiativen (siehe Protokoll des Treffens). Beschlossen wurde, im Frühjahr 2009 eine bundesweite Großdemonstration, getragen von einem breiten Bündnis und als Teil einer gesellschaftlichen Mobilisierung, durchzuführen. Dabei wurde als Termin der 21. März und als Ort Berlin favorisiert.
Am 6.1 wird in Frankfurt ein weiteres bundesweites Treffen stattfinden, an dem Beteiligte des bisherigen Bündnisprozesses teilnehmen werden, um sich gemeinsam mit anderen Initiativen auf einen Termin, Ort und Ausrichtung zu verständigen.
Bei dem 2. Bündnistreffen am 9. Januar in Berlin soll es daher einerseits darum gehen, Ort und Termin der Demonstration zu beschließen, andererseits sich über Eckpunkte für die politische Ausrichtung zu verständigen und den Mobilisierungsprozess zu beginnen. Dabei sind neu zum Bündnis stoßende Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen und ihre Ideen für die politische Gestaltung sehr willkommen. (weiterlesen…)
Podiumsveranstaltung im Rahmen der Mobilisierung gegen den Anti-Islam-Kongress in Köln
Mittwoch | 10. September 2008 | 19.30 Uhr
Festsaal Kreuzberg | Skalitzer Straße 130
Mit:
Werner Schiffauer (Kulturwissenschaftler)
Toni Garde (Gruppe soziale Kämpfe)
Moderation: T.O.P. Berlin
Vom 19. bis 21.09.2008 veranstaltet die rechtsextreme Partei „Pro Köln“ einen „Anti-Islamisierungskongress“ in Köln, zu dem bis zu 1000 Teilnehmer der europäischen Rechten angekündigt werden. Ein breites Bündnis antifaschistischer und antirassistischer Initiativen und Organisationen ruft zu Protesten gegen den Kongress auf. Wir wollen am 10. September im Festsaal Kreuzberg über die Hintergründe eines sich formierenden anti-muslimischen Rassismus diskutieren und die Frage stellen, welche Konsequenzen diese Stigmatisierung für die Selbstzuschreibungen von Muslimen in Deutschland hat. (weiterlesen…)
Proteste & Blockaden gegen den „Anti-Islamisierungskongress“
Samstag | 20. September 2008 | Köln
mehr unter www.hingesetzt.mobi
Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen sogenannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen.
Die Gruppe Soziale Kämpfe unterstützt den Aufruf eines breiten Bündnis antifaschistischer und antirassistischer Organisationen und Initiativen zu Massenblockaden gegen den Kongress. Wir beteiligen uns an der Berliner Mobilisierung nach Köln und rufen gemeinsam mit dem Berliner Mobilisierungsbündnis dazu auf, nach Köln zu fahren. (weiterlesen…)